#retrospektiv – War at Sea

#retrospektiv – War at Sea

Mit Axis & Allies Naval Sea Miniatures können wir die Seeschlachten von 1939 – 1945 nachstellen oder einfach einen fiktiven Seekrieg führen. Heute werfen wir mal einen Blick auf das Starter-Set für zwei Personen.

 

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Das Starterset kostet je nach Händler zwischen 25 und 30 €. Dafür enthält es zwei doppelseitige „Spielmatten“. Sie können jeweils als kleine Karte dienen als auch zusammen nebeneinander platziert werden. Die Unterlagen sind hübsch gestaltet, kommen allerdings von der Haptik wie ein einfaches Poster daher. Schmale Schiffe kentern also gerne auch ohne Beschuss, aufgrund der Wölbungen im Papier – Tipp: Ecken beschweren.

Darüber hinaus gibt es eine Anleitung mit Tutorial und verschiedenen Szenarien, vier Würfel, Marker und acht Miniaturen inkl. der Statcards.

Tutorial und Spielmechanik

Das Tutorial beginnt mit dem gegenseitigen Beschuss der beiden größten Kriegsschiffe des Startersets: Dem US-Kreuzer USS Montepelier und dem japanischen Kreuzer Haguro. In diesem Gefecht wird die Mechanik der Schussphase erklärt. Das Spiel wird rundenbasiert gespielt. Vor jeder Runde entscheidet ihr mit einem Initiativewurf, wer das Spiel beginnt. Eure Schiffe verfügen über Haupt- wie Sekundärgeschütze und Torpedos. Die Anzahl euer Schüsse pro Runde wird in den Stats eures Schiffes angegeben – diese verändert sich auch je nach Enternung zum Gegner. Um zu treffen müsst ihr auf einem W6 mit einer 4+ einen Treffer erzielen. Nach dem Feuern werden die Treffer addiert und ihr müsst die „Armor“ oder „Vital Armor“ des gegnerischen Schiffes übertreffen, um Schaden zu verursachen. Habt ihr eine höhere Trefferanzahl als der Gegner „Armor“ hat, richtet ihr lediglich Schaden an – ist die Trefferzahl höher als die „Vital Armor“ versenkt ihr den Gegner umgehend. Ein beschossenes Schiff schießt übrigens in der gleichen Runde zurück, auch wenn es zerstört wird. Es hat noch genügend Zeit eine letzte Salve abzufeuern während die ankommende Salve es zerstören wird.

Jedes Schiff verfügt noch über andere individuelle Werte und Spezialfähigkeiten. So kann ein U-Boot zum Beispiel Wasserbomben unter gewissen Umständen ausweichen.

Erweiterte Regeln

Der Abschnitt oben gibt nur einen kleinen Einblick in die Mechanik des Spiels. U-Boote und Flugzeuge verhalten sich wiederrum etwas anders im Spiel. Sie sind dafür schnell und einfach zu lernen. Dennoch machen die Marker Sinn, sobald ihr mehrere Schiffe und Flieger auf dem Feld habt, damit ihr mit den Phasen und Aktionen nicht durcheinander kommt.

awaas3Tipp: Ihr solltet euch noch mehrere Würfel zu dem Spiel dazuholen, da vier Stück bei weitem nicht ausreichen. Ein Kreuzer kann ohne Probleme auch mal zehn mal mit seinen Hauptgeschützen feuern und ihr werdet entsprechend viele Würfel benötigen, um die Trefferwürfe durchzuführen.

Die Modelle

Die Modelle sind für den Maßstab und das Material sehr detailliert und robust. Das ein Kran am Heck des Schiffes fehlt, sollte sich verkraften lassen, da dieser sonst eh abbrechen würde. Als Tabletopper könnte die Bemalung natürlich besser sein, aber für den Casual-Gamer ist es mehr als ausreichend und die historisch korrekte Farbgebung sollte auch als Pluspunkt angesehen werden. Die dazugehörigen Statcards beinhalten übrigens nette historische Daten und die darauf enthaltenen Blueprints erleichtern das identifizieren eurer Schiffe.

Mehr Modelle…

erlhaltet ihr ähnlich wie beim klassischen Axis&Allies in Boosterpacks. Es gibt vier verschiedne Booster mit denen ihr eure Flotten erweitert könnt. Es ist also sammeln angesagt;)

  • Surface Action
  • Condition Zebra
  • Flank Speed
  • Task Force

aawas2Resume nach dem ersten Testspiel zwischen Claudio und Sven (Svens Meinung)

Das Spiel ist einfach zu erlernen und man hat als Tabletopper relativ leicht einen Rollenspieler mal an den Tisch zu bewegen, da vor dem Spielen nichts zusammengebastelt werden muss. Die Gefechte entwickeln sich aufgrund der kleinen Karten zu Face2Face Battles. Ich kann mir vorstellen, dass es auf bedeutend größeren Karten mit mehr Schiffen erheblich mehr Spass machen wird. Die Spieldauer ist mit einer drei viertel Stunde moderat. Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass wir bisher nur mit der Starterversion gespielt haben. Die Sonderregln der Schiffe und Flugzeuge lockern das Spiel auf und machen einige Situationen sehr interessant, da sich der Verlauf des Spiels plötzlich ändern kann.

Beide Starterflotten können als ausgeglichen bezeichnet werden. Sie verfügen über ganz eigenen Stärken und Schwächen.

Defintiv zu empfehlen für kleine TT-Scharmützel ohne viel Vorbereitungszeit – ps. Es kann ohne Probleme auf einem Couchtisch gespielt werden;)

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